Samtpfoten - Wissen, Spaß & Lifestyle
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Nachdem die Website meines Tierarztes Dr. Erich Schwarzmann wieder online ist, habe ich die...
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07.06.2009, 17:27 Uhr
Fotos Petporte-Katzenklappe ergänzt
Zur Ergänzung der Texte über die
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07.06.2009, 16:17 Uhr
Erfahrungsbericht und FAQs Petporte-Katzenklappe
Da ich bereits einige Mails bekommen habe, in denen konkrete Fragen zur Funktionsweise und...
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Nach langem Überlegen habe ich mich doch für eine Katzenklappe entschieden. Die einzige Einbaumöglichkeit war im Holzteil der Terrassentüre. Trotzdem blieben Bedenken wegen der Wetterfestigkeit. Die Terrassentüre liegt auf der Wetterseite, und obwohl sie durch einem darüberliegenden Balkon geschützt ist, kommt es bei extremeren Stürmen doch vor, dass sie starken Regen abkriegt. Ebenfalls Bedenken hatte ich, ob die Katzenklappe bei starkem Wind nicht von selber aufgeblasen wird. Also musste eine Art Windfang her.
So hat das Ganze vorher ausgesehen:
Du brauchst: - Spanplatten (Vorsicht! Nicht wasserfest!) oder Leimholz
- Dachpappe, falls Spanplatten verwendet werden
- Stichsäge
- Schrauben
- Akkuschrauber
- Dachpappennägel
So wird’s gemacht:
Aufgrund der Schwelle meiner Terrassentüre mussten die Seitenwände genau eingepasst werden. Dafür habe ich mir ein Kartonmodell angefertigt, das ich dann auf das Holz übertragen konnte. Weil ich Reste von Spanplatten zur Verfügung hatte, habe ich diese genommen und wegen der Wasserfestigkeit mit Dachpappe verkleidet. Besser wäre jedoch Leimholz. Ich verzichte auf Angaben der Maße, weil sie sich nach den örtlichen Gegebenheiten richten. Ich habe lediglich darauf geachtet, dass sich eine Katze im Inneren auch umdrehen kann und habe die Fläche des Daches deshalb mit 40 x 40 cm berechnet.
Das Holz am besten im Baumarkt zusägen lassen und dann mit der Stichsäge die Einpassungen für die Schwelle sowie das Loch für den Eingang aussägen. Beim Eingang darauf achten, dass er auf der vom Wind abgelegenen Seite liegt. Dann die Platten zusammenschrauben.


Die Dachpappe auf die erforderliche Größe zurechtschneiden und mit kurzen Dachpappennägeln befestigen.
Anmerkungen:
Hinterher ist man immer klüger. Ich habe zwar daran gedacht, das Dach über den Holzteil der Türe stehen zu lassen, wie man es auf dem linken Foto der unverkleideten Verbauung sehr gut sehen kann. Dieser liegt jetzt direkt an der Scheibe an. Es wäre wohl besser gewesen, das Dach nicht waagrecht, sondern leicht schräg - etwa wie ein Pultdach - auszuführen, damit das Wasser auch ablaufen kann.
Meine Verbauung ist nicht völlig winddicht. Ich habe den Wetterschutz zwar der Schwelle angepasst, da aber die Wand darunter nicht senkrecht weitergeht, entsteht so auf beiden Seiten ein Loch.
Dadurch entsteht Zugluft. Wollte man dies bestmöglich verhindern, müsste man wohl sämtliche Löcher mit Ausnahme des Eingangs dicht machen. Bei wirklich starkem Sturm wird die Katzenklappe - trotz der dem Wind abgewendeten Seite der Verbauung - leider immer wieder mit lautem Knall aufgeblasen und bleibt dann bis zum Abflauen der Windboe leicht offen. Bei geschlossener Klappe ist der Luftzug im Hausinneren jedoch nicht der Rede wert und ein Temperaturabfall wirklich nur bei länger andauerndem, starkem Sturm zu spüren.
Fazit: Der Wetterschutz verdient also nicht unbedingt die Bezeichnung "Windfang", ist aber wesentlich besser als nichts.
Einer der größten Vorteile besteht übrigens darin, dass die Katzenklappe von außen nicht direkt zu sehen ist. So können Nachbarskatzen - die allesamt keine Katzenklappe kennen - nicht direkt beobachten, wie meine Katzen durch die Klappe gehen bzw. wie diese funktioniert. So blieb ich bisher mit einer einzigen Ausnahme vor ungebetenem Besuch auch tatsächlich verschont.
Katzen leben nicht mit dir, sie verweilen bei dir.Pam Brown
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